Wer zahlt den Sachverständigen, wenn ein vermeintlich höherer Schaden sich doch als Bagatellschaden herausstellt?

In solch einem Fall hat das Amtgericht Köln entschieden, dass die Kosten für das Gutachten dennoch von der gegnerischen Versicherung getragen werden müssen. Begründet wurde dies damit, dass wenn ein berechtigter Verdacht auf eine hohe Schadenssumme besteht, freilich ein Sachverständiger hinzugezogen werden kann. Stellt dieser dann im Laufe seiner Ermittlungen fest, dass der Schaden doch nicht so schlimm ist wie zum Zeitpunkt der Begutachtung angenommen, kann dies nicht dem Geschädigten zur Last gelegt werden.