Wie genau wird der Schaden dokumentiert?

Während der Begutachtung wird der Schaden zunächst aus jedem Winkel fotografiert, auch in der Totalen, damit der Bezug zum Gesamtfahrzeug bestehen bleibt. In den meisten Fällen werden weiterhin die beschädigten Anbauteile der Karosserie demontiert um etwaige Verformungen oder Schäden an Rahmen und darunterliegenden Teilen zu erkennen. Die Kosten hiefür trägt übrigens der Sachverständige, da sie Teil der Begutachtung sind. Außerdem werden – sofern möglich – auch die Umstände, etwa Straßenverhältnisse, Unfallsituation, gegnerisches Fahrzeug, etc. fotografiert. Weiter protokolliert der Sachverständige haargenau alle beschädigten Teile, wie und wo genau der Schaden jeweils aufgetreten ist und in welchem Verhältnis die Teile zueinander stehen. Dies wird weiterhin durch die Rekonstruktion des Unfalls ergänzt. In bestimmten Fällen kommen sodann weitere technische Hilfsmittel ins Spiel. So wird etwa bei einer Beschädigung der Räder und Achsteile eine Achsvermessung vorgenommen und bei stärkeren Schäden in jedem Fall auch eine Rahmenvermessung. Hierfür wird das Fahrzeug mit modernster Lasertechnik vermessen, wodurch eine noch genauere Dokumentation der Schäden und damit eine exaktere Abschätzung der Wiederherstellungskosten möglich wird.